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    # 108 Klausel 1 (Grundlagen)

    0:00 / 0:00 46,8 MB

    Hach, was sind das nur für interessante Geschöpfe! Man kann gegen sie klagen, aber sie durch Klage auch in die Welt bringen, sie können (um-)schreiben und ergänzen, es gibt sie in einfach und es gibt sie aber auch in qualifiziert, wenn ein „als bewiesen angenommenen Eintritt der Voraussetzung für ihre Erteilung“ besteht. Außerdem bleiben sie immer in guter Erinnerung (§ 768 2. Hs. ZPO)! Klingt dubios? Klingt kompliziert? Ist es gar nicht! Anna Pake und Christoph Spielmann, beide Richter und AG-Leitende, reden in dieser ersten Folge einer dreiteiligen Serie über – tadaaa – die Klausel! In dieser ersten Folge werden die Grundlagen gelegt und dann in einer zweiten und dritten Folge die einzelnen Klauselrechtsbehelfe durchdekliniert. Das ungeliebte Geschöpf „Klausel“ wird Euch danach ganz nah sein, versprochen! Damit es nicht nur etwas zu hören, sondern auch zu lesen gibt, findet ihr hier das Zusatzmaterial, das mit dem Erscheinen jeder weiteren Folge erweitert wird. Nun aber anschnallen, die Vollstreckungsrakete mit der grünen Spitze startet in 3, 2, 1….viel Spaß beim Hören!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Einstieg ins Klauselrecht

    03:45 Klausurrelevanz des Klauselrechts

    05:49 Die Vollstreckungsrakete

    20:34 Das Klauselerteilungsverfahren

    21:51 Einfache und qualifizierte Klauseln

    23:21 Die titelergänzende Klausel nach § 726 ZPO

    27:33 Die titelumschreibende Klausel nach § 727 ZPO

    34.04 Öffentliche und öffentlich beglaubigte Urkunden

    36:27 Besonderheiten der titelergänzenden Klausel

    43:13 Zuständigkeit für die Klauselerteilung

    46:09 Zwischenfazit: Die Klausel im Überblick

    47:19 Sinn und Zweck des Klauselverfahrens

    49:42 Sonderfall: Vollstreckung aus einem Widerrufsvergleich

    57:10 Ausblick auf Teil 2 & Verabschiedung

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    Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämt

    # 107 BVV 3 (Angaben des Beschuldigten Teil 2)

    Und weiter geht’s: In Folge 3 der Reihe erbringen Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, letztgültig den Beweis: Hier ist alles gut verwertbar! Und was? Tja, zwar nicht zwingend jedes Beweismittel für den Strafprozess, aber gewiss jede Information dieser Folge für eine gelingende Klausur! Gemeinsam hangeln sich die beiden listigen Kriminalistinnen durch klausurrelevante Grenz- und Zweifelsfälle (von denen einer sogar das Bundesverfassungsgericht spaltete!), mit denen die in den ersten beiden Folgen erarbeiteten Grundlagen vertieft und ausgeschärft werden. In der Sache geht es u.a. um verdeckte Ermittler, Hörfallen und Selbstgespräche. Und in der abschließenden Folge haben dann auch endlich Beweisverwertungsverbote bei ausgeübten Zeugnisverweigerungsrechten ihren großen Auftritt – § 252 StPO, ick hör Dir trapsen… A propos hören: Viel Spaß mit dieser Folge!

    Besprochene Entscheidungen:

    Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler: 3 StR 104/07

    Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern: 4 StR 370/23

    Hörfalle: BGH, GSSt 1/96 (BGHSt 42, 139)

    Angaben gegenüber einem Mithäftling: 5 StR 666/86

    Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung: 1 StR 277/17

    Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten: 5 StR 729/24

    Tagebuchentscheidung: 2 BvR 1062/87

    Selbstgespräch im Auto: 2 StR 509/10

    Selbstgespräch im Krankenzimmer: 1 StR 140/05

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    02:01 Angaben außerhalb von Vernehmungen

    03:05 Nemo-tenetur-Grundsatz und Fair-Trial-Grundsatz

    05:28 Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler

    10:49 Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern

    16:22 Die Hörfalle

    22:09 Angaben gegenüber einem Mithäftling

    26:10 Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung

    29:36 Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten

    35:57 Die Tagebuchentscheidung des Bundesverfassungsgerichts

    39:34 Verwertbarkeit von Selbstgesprächen

    42:57 Verabschiedung

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    # 106 BVV 2 (Angaben des Beschuldigten Teil 1)

    0:00 / 0:00 45,1 MB

    Was ist sowohl die Säule des Strafprozesses als auch sein Dach? Na? Wo solche Metaphern windschief in der Gegend stehen, ist die nächste RefPod-Folge nicht weit! Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, füllen in dieser zweiten Folge zu den Beweisverwertungsverboten die in der ersten Folge erarbeiteten Grundlagen mit Leben. Das tun sie anhand vieler Beispielsfälle, unter anderem zu den Fragen, wann wie wer durch wen worüber zu belehren ist und wo die Grenze zwischen erlaubter kriminalistischer List und unzulässiger Täuschung verläuft. Mithilfe dieser klausurrelevanten – und echten Klausuren entnommenen! – Beispielsfälle legt Ihr quasi das Fundament des Hauses, dessen Dach zugleich eine Säule…Ihr wisst schon. Freut Euch auf Folge 3 in der kommenden Woche – und viel Spaß beim Hören!

    BGH zur Verwertbarkeit bei unterbliebener audiovisueller Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung: Beschluss vom 12.03.2025 – 4 StR 329/24

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Rückblick auf Teil 1

    01:53 Klausurtipp: Beweisverwertungsverbote im Schmitt/Köhler

    03:21 Beschuldigtenangaben als Klausurproblem

    05:48 Nemo-tenetur-Grundsatz: Niemand muss sich selbst belasten

    08:23 Der formelle Vernehmungsbegriff

    10:12 Wann wird aus einem Zeugen ein Beschuldigter?

    15:22 Beschuldigtenbelehrung nach §§ 163a IV 1, 136 StPO

    21:39 Recht auf Verteidigerkonsultation

    27:47 Recht auf einen Pflichtverteidiger

    34:05 Ausländische Beschuldigte

    41:14 Anwesenheitsrechte des Verteidigers

    44:20 Audiovisuelle Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung

    47:02 § 136a StPO: Verbotene Vernehmungsmethoden

    48:22 Täuschung oder zulässige kriminalistische List?

    52:34 Belehrung nach Festnahme nach §§ 127 IV, 114b II StPO

    54:50 Fazit & Ausblick auf die Fortsetzung

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    # 105 BVV 1 (Allgemeines)

    0:00 / 0:00 54,3 MB

    Es ist doch einfach ungerecht: Jahrelang wird einem eingebläut, dass in Gutachten/Urteilen (oder Anklageschriften) alle relevanten Sachverhaltselemente berücksichtigt werden sollen. Und dann das: Es gibt Fälle, in denen das gerade NICHT gelten soll, vielmehr so getan wird (und werden muss!), als wäre etwas tatsächlich Bekanntes nicht ermittelt. Und damit nicht genug: Dadurch wird der Fall zwar sachverhaltsärmer, aber im Gegenzug begründungsintensiver! Genug der kryptischen Andeutungen (Ihr habt die Folgenbeschreibung doch ohnehin bereits gelesen!) – in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Reihe geht es um Beweisverwertungsverbote, und zwar in allen drei strafrechtlichen Klausurtypen. Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, nehmen Euch in dieser ersten Folge einer mehrteiligen Reihe an die Hand und führen Euch absolut souverän durch relativ bedeutsames Gelände; immer abwägend und sich nie im (Rechts-)Kreis drehend. Mit Euch pflücken sie – Widerspruch ist insoweit zwecklos – die Früchte des verbotenen Baums und verwerten sie manchmal auch dann und dort, wo ihnen die Erhebung nicht gestattet war, aber hypothetisch gestattet gewesen wäre. Na, alle Anspielungen in den beiden letzten Sätzen verstanden? Wenn nein: Folge hören! Wenn ja: trotzdem Folge hören! Viel Spaß!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Vorstellung

    05:00 Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im Strafprozess

    08:59 Beweiserhebungsverbot vs. Beweisverwertungsverbot

    13:11 Absolute und relative Beweisverwertungsverbote

    14:15 Das Prüfungsschema für die Klausur

    15:54 Absolute Beweisverwertungsverbote

    25:04 Relative Beweisverwertungsverbote: Rechtskreistheorie & Abwägungslehre

    29:00 Die wichtigsten Abwägungskriterien

    37:47 Die Widerspruchslösung

    40:59 Fernwirkung und Fortwirkung

    43:00 „Fruit of the Poisonous Tree“ – und die Lösung des BGH

    48:46 Beweisverwertungsverbote in der Klausur

    49:07 Die Anklageklausur: Beweisverwertungsverbote im A-Gutachten

    57:38 Beweisverwertungsverbote in der Urteilsklausur

    01:00:57 Beweisverwertungsverbote in der Revisionsklausur

    01:04:57 Verabschiedung

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    # 105 Beweisverwertungsverbote 1

    0:00 / 0:00 54,3 MB

    Es ist doch einfach ungerecht: Jahrelang wird einem eingebläut, dass in Gutachten/Urteilen (oder Anklageschriften) alle relevanten Sachverhaltselemente berücksichtigt werden sollen. Und dann das: Es gibt Fälle, in denen das gerade NICHT gelten soll, vielmehr so getan wird (und werden muss!), als wäre etwas tatsächlich Bekanntes nicht ermittelt. Und damit nicht genug: Dadurch wird der Fall zwar sachverhaltsärmer, aber im Gegenzug begründungsintensiver! Genug der kryptischen Andeutungen (Ihr habt die Folgenbeschreibung doch ohnehin bereits gelesen!) – in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Reihe geht es um Beweisverwertungsverbote, und zwar in allen drei strafrechtlichen Klausurtypen. Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, nehmen Euch in dieser ersten Folge einer mehrteiligen Reihe an die Hand und führen Euch absolut souverän durch relativ bedeutsames Gelände; immer abwägend und sich nie im (Rechts-)Kreis drehend. Mit Euch pflücken sie – Widerspruch ist insoweit zwecklos – die Früchte des verbotenen Baums und verwerten sie manchmal auch dann und dort, wo ihnen die Erhebung nicht gestattet war, aber hypothetisch gestattet gewesen wäre. Na, alle Anspielungen in den beiden letzten Sätzen verstanden? Wenn nein: Folge hören! Wenn ja: trotzdem Folge hören! Viel Spaß!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Vorstellung

    05:00 Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im Strafprozess

    08:59 Beweiserhebungsverbot vs. Beweisverwertungsverbot

    13:11 Absolute und relative Beweisverwertungsverbote

    14:15 Das Prüfungsschema für die Klausur

    15:54 Absolute Beweisverwertungsverbote

    25:04 Relative Beweisverwertungsverbote: Rechtskreistheorie & Abwägungslehre

    29:00 Die wichtigsten Abwägungskriterien

    37:47 Die Widerspruchslösung

    40:59 Fernwirkung und Fortwirkung

    43:00 „Fruit of the Poisonous Tree“ – und die Lösung des BGH

    48:46 Beweisverwertungsverbote in der Klausur

    49:07 Die Anklageklausur: Beweisverwertungsverbote im A-Gutachten

    57:38 Beweisverwertungsverbote in der Urteilsklausur

    01:00:57 Beweisverwertungsverbote in der Revisionsklausur

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# 6 ZwangsvollstreckungsR 1: Einführung & Grundlagen

0:00 / 0:00 56,5 MB

In dieser Folge tauchen Christian Walz, Richter und AG-Leiter, und Richard Ademmer, Vorsitzender Richter am Landgericht sowie Ausbildungsleiter in Münster, in das zivilverfahrensrechtliche Zwangsvollstreckungsrecht ein. Beide geben einen Überblick über die Systematik und die wesentlichen Prinzipien des Zwangsvollstreckungsrechts. Die Folge ist nicht nur für Anfänger:innen interessant, sondern enthält auch für fortgeschrittene Referendar:innen vertiefende Hinweise!

Dabei wird – wie immer – vor allem Wert gelegt auf jene Aspekte, die erfahrungsgemäß im 2. Staatsexamen besonders relevant sind. Unter anderem erstellen Christian und Richard ein Ranking der examensrelevantesten Klausurtypen im Zwangsvollstreckungsrecht.

Zwangsvollstreckungsrecht kann Spaß machen, wirklich! Und kann – richtig gelernt – eine wirklich dankbare Materie sein. Überzeug‘ dich selbst durch das Hören der Folge!

Viel Spaß dabei!

Wir freuen uns, wenn du den Podcast bewertest und/oder abonnierst 🙂

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# 5 Materielles ZivilR 1 – BGB AT: Rechtsbindungswille & mehr

0:00 / 0:00 79,3 MB

Unsere erste (reguläre) Folge zum materiellen Recht! Christian Walz und Christoph Spielmann – beide Richter und AG-Leiter – besprechen examensrelevante Themen aus dem Allgemeinen Teil des BGB. Im Schwerpunkt geht es um die Abgrenzung vertraglicher Schuldverhältnisse von Gefälligkeiten des täglichen Lebens. Diese Abgrenzung erfolgt anhand des Begriffs des „Rechtsbindungswillens“, der Voraussetzung einer auf Vertragsschluss gerichteten Willenserklärung ist. Das Gespräch beschränkt sich aber nicht hierauf, sondern stellt wichtige Verknüpfungen zu anderen Rechtsgebieten wie dem Deliktsrecht, dem Auftragsrecht oder dem Straßenverkehrsrecht her. Alles wird jeweils anhand von Fällen aus aktueller und klassischer Rechtsprechung sowie Klausuren erläutert 🙂

BGH, Urt. v. 23.07.2015 – III ZR 346/14 („Kreismeisterschaftsentscheidung“)

https://openjur.de/u/836786.html

BGH, Urt. v. 10.02.2009 – VI ZR 28/08 (Haftungsbeschränkung durch ergänzende Vertragsauslegung)

https://openjur.de/u/72792.html

BGH, Urt. v. 10.01.1979 – VIII ZR 264/76 (Haftungsbeschränkung bei Probefahrten)

https://www.autorechtonline.de/aufgedraengte-probefahrt-mit-einem-gebrauchtwagen-haftungsbeschraenkung/

BGH, Urt. v. 26.04.2016 – VI ZR 467/15 (Bewässern des Gartens)

https://openjur.de/u/892072.html

BGH, Urt. v. 12.01.2021 – VI ZR 662/20 (Ausparken des Pkw eines anderen)

https://openjur.de/u/2317935.html

BGH, Urt. v. 19.01.2021 – VI ZR 188/17 (Haftung bei pflichtwidrig unterlassenen Erste-Hilfe-Maßnahmen)

https://openjur.de/u/2365397.html

BGH, Urt. v. 01.04.2003 – VI ZR 321/02 (Ausschluss der Haftung der Teilnehmer an gefahrenträchtigen sportlichen Wettbewerben)

https://openjur.de/u/66607.html

OLG Hamm, Beschl. v. 05.11.2013 – 9 U 124/13 (Kletterunfall an einer Kletterwand in einer Kletterhalle)

https://openjur.de/u/662136.html

Kapitelmarken:

(00:00) Einleitung

(03:19) Bedeutung vom BGB-AT

(06:47) Folgenkonzept

(10:59) Willenserklärung, Rechtsgeschäft, Verfügung

(11:36) Willenserklärung: äußerer & innerer Erklärungstatbestand

(15:53) Rechtsbindungswille

(16:54) Erklärungsbewusstsein bei versehentlicher Online-Bestellung

(18:00) Erklärungsbewusstsein beim untergeschobenen Vertragsformular

(19:36) Rechtsbindungswillen und…

(20:52) invitatio ad offerendum

(22:23) offerta ad incertas persona

(23:55) Bestellbestätigung

(25:02) Auskünfte

(28:31) Abgrenzung Vertrag/Gefälligkeit (BURD!)

(35:56) Winterdienstfall (Abgrenzung Vertrag/Gefälligkeit/Haftungsbeschränkungen)

(46:54) Bewässerungsfall (wie oben)

(51:14) Kletterfall (Abgrenzung Vertrag/Gefälligkeit/Haftungsbeschränkungen bei Sportveranstaltungen)

(57:10) Probefahrt (Haftungsprivilegierung)

(57:51) Kreiskadertrainingsfall (Abgrenzung Vertrag/Gefälligkeit)

(01:00:52) Fahrt zum Fußballspiel (Gefälligkeit und GoA)

(01:09:44) Ausparkfall

(01:15:18) Gestattung der Grundstücksnutzung

(01:18:18) Drittschuldnererklärung

(01:20:42) Erklärungen am Unfallort

(01:25:01) Verabschiedung

Ankündigung: Materielles Recht im 2. Examen

0:00 / 0:00 7,5 MB

Wir haben eine Ankündigung zu machen! Bald startet die spezielle Formatreihe von RefPod zum materiellen Recht im Assessorexamen! Inhalt und Konzept erläutern in dieser Folge Christian Walz und Christoph Spielmann, die beide Richter und AG-Leiter sind. Außerdem gibt Christoph Einblick in seine Vorbereitung auf das materielle Recht im 2. Examen.

Viel Spaß beim Hören!

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Kurze Zwischenfrage: Ist eine Luftpumpe ein Labello?

0:00 / 0:00 20,4 MB

Christian Walz und Christoph Spielmann – beide Richter und AG-Leiter – besprechen eine aktuelle Entscheidung des BGH aus dem Strafrecht (Beschluss vom 28.03.2023 – 4 StR 61/23). Diese befasst sich mit der examensrelevanten Frage, ob eine Luftpumpe ein Werkzeug im Sinne des schweren Raubes gem. § 250 Abs. 1 Nr. 1 b) StGB ist; die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der bekannten Labello-Rechtsprechung. Die Besprechung konzentriert sich auf die Relevanz für das 2. Examen und erläutert z.B. den revisionsrechtlichen Kontext. Außerdem wird der Fall mit einer aktuellen und examensrelevanten Entscheidung des BGH zum Strafzumessungsrecht verknüpft (Urteil vom 20. Juli 2022 – 2 StR 34/22).

Viel Spaß beim Hören!

Shownotes

BGH, Beschluss vom 28.03.2023 – 4 StR 61/23

https://openjur.de/u/2467764.html

Entscheidungsbesprechungen:

Jahn, JuS 2023, 694

Jäger, JA 2023, 606

BGH, Urteil vom 20.06.1996 – 4 StR 147/96 (Labello-Fall)

https://opinioiuris.de/entscheidung/1497

BGH, Urteil vom 12.11.1991 – 5 StR 477/91 (Plastikrohr-Fall)

https://opinioiuris.de/entscheidung/1496

BGH, Urteil vom 12.07.2017 – 2 StR 160/16 (Schlüssel-Fall)

https://openjur.de/u/2117995.html

BGH, Urteil vom 20. Juli 2022 – 2 StR 34/22

https://openjur.de/u/2461151.html

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# 4 Motiviert durch den Lernalltag – so geht’s!

0:00 / 0:00 62,7 MB

Christian Walz und Anna Henrichs – beide Richter und AG-Leitende – unterhalten sich darüber, wie sie sich während des Referendariats zum Lernen und Arbeiten motiviert haben. Wie geht man mit Motivationstiefs und Rückschlägen während der Examensvorbereitung um? Wie setzt man sich realistische und motivierende Ziele? Welche Methoden gibt es, um Ablenkungen zu vermeiden? Und was sagt die Wissenschaft zu diesen Themen? Diese und weitere Fragen werden behandelt.

Viel Spaß beim Hören!

Teilt uns eure Motivationstipps gerne auf Instagram mit!

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Shownotes:

Das Kerzenproblem

https://de.wikipedia.org/wiki/Kerzenproblem

Dan Pink – The Puzzle of Motivation

https://www.youtube.com/watch?v=rrkrvAUbU9Y

Sarah Bebermeier – Was bringen Warnhinweise auf Zigaretten­packungen?

https://www.spektrum.de/magazin/gute-frage-was-bringen-warnhinweise-auf-zigaretten-packungen/1349097

Pomodoro-Technik

https://de.wikipedia.org/wiki/Pomodoro-Technik

Tali Sharot – How to motivate yourself to change your behavior

https://www.youtube.com/watch?v=xp0O2vi8DX4

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Kurze Zwischenfrage: Rechtshängigkeitszinsen – ab wann gibt es die?

0:00 / 0:00 11,4 MB

In dieser kurzen Zwischenfolge beantworten Christian Walz und Anna Henrichs – beide Richter/in und AG-Leitende – die Frage, ab wann es im Zivilrecht Rechtshängigkeitszinsen gibt.

Unter welchen Voraussetzungen besteht ein Anspruch auf Rechtshängigkeitszinsen? Wo kann das in den Klausuren eine Rolle spielen? Und ab wann genau beginnt eigentlich der Zinslauf? Diese und weitere Fragen werden in dieser Folge beantwortet.

Die nächste reguläre Folge erscheint nächste Woche Dienstag (01.08.2023).

Viel Spaß beim Hören!

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# 3 Tenorierung im Zivilurteil – worauf kommt es an?

0:00 / 0:00 52,7 MB

In dieser Folge unterhält sich Christian Walz (Richter am Landgericht und AG-Leiter) zusammen mit Richard Ademmer (Vorsitzender Richter am Landgericht und Ausbildungsleiter in Münster) über examensrelevante Fragen rund um den Hauptsachetenor im Zivilurteil.

Wie formuliert man den Hauptsachetenor? Worauf sollte man besonders achten? Und warum bezeichnet man den Hauptsachetenor auch als das „Herzstück“ der Entscheidung? Diese und weitere Fragen werden in der Folge beantwortet.

Wir geben dir 3 praktische Regeln an die Hand, die dir helfen können, den Hauptsachetenor in einer Klausur gelungen zu formulieren.

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Kurze Zwischenfrage: Ist das „bei Betrieb“ iSv. §§ 7 I, 19 I StVG? (Aktuelle BGH-Entscheidung)

0:00 / 0:00 11,9 MB

Zur Überbrückung bis zur nächsten regulären Folge haben wir wieder eine kleine Zwischenfolge für euch aufgenommen! In dieser kurzen Zwischenfolge besprechen Christian Walz und Anna Henrichs – beide Richter/in und AG-Leitende – eine aktuelle Entscheidung des BGH zum Verkehrsunfallrecht (Urteil vom 07.02.2023 – VI ZR 87/22). Die Entscheidung behandelt examensrelevante Fragen zur Auslegung des Merkmals „bei Betrieb“ iSv. §§ 7 I, 19 I StVG. Konkret geht es um die Reichweite der Haftung für den „Betrieb“ eines Anhängers.

Die nächste reguläre Folge erscheint nächste Woche Dienstag (18.07.2023).

Viel Spaß beim Hören!

Auf unserem Instagram-Kanal gibt es eine Übersichtsskizze zu dem Fall:

https://www.instagram.com/p/CugUyIYIr_k/?utm_source=ig_web_copy_link&igshid=MzRlODBiNWFlZA==

BGH, Urteil vom 07.02.2023 – VI ZR 87/22

https://openjur.de/u/2465841.html

BGH, Urteil vom 11.02.2020 – VI ZR 286/19

https://openjur.de/u/2200837.html

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# 2 Wie schreibe ich eine gute Beweiswürdigung?

0:00 / 0:00 87,8 MB

Christian Walz und Christoph Spielmann – beide Richter und AG-Leiter – sprechen über das Thema der Beweiswürdigung in Zivilurteilsklausuren. Was zeichnet eine gute Beweiswürdigung in Klausuren aus? Wie baue ich das in einer Klausur auf? Nach welchen Kriterien beurteile ich die Glaubhaftigkeit einer Zeugenaussage? Und was hat das alles mit Wonder Woman zu tun!? Diese und weitere Fragen werden in der Folge beantwortet.

Entscheidungen mit lesenswerten Beweiswürdigungen:

OLG Hamm, Urteil vom 29.11.2017 – 20 U 18/17

https://openjur.de/u/2145683.html

LG Köln, Urteil vom 10.07.2015 – 7 O 320/13

https://openjur.de/u/854871.html

LG Duisburg, Urteil vom 30.12.2011 – 6 O 386/09

https://openjur.de/u/452617.html

Kapitelmarken mit Zeitstempel im Format Minuten:Sekunden:

(00:00) Begrüßung

(02:23) Wonderwoman und das Lasso der Wahrheit

(03:42) Beweiswürdigung – Einführung

(07:36) Beweiswürdigung und Klausurtaktik

(10:45) SAPUZ(A): Die Beweismittel der ZPO

(12:23) Parteianhörung und deren Würdigung

(15:29) Formelle und materielle Beweiskraft von Urkunden

(18:00) Die Beweiswürdigung in der Urteilsklausur

(19:12) insbesondere: Tatbestand

(19:47) Große Prozessgeschichte

(22:03) Streitiges Vorbringen: Vom Meinen und Behaupten

(32:00) Entscheidungsgründe – die Anbindung der Würdigung an Tatbestandsmerkmale

(35:46) Schema der Beweiswürdigung und Einleitungssatz

(38:39) Beweislast

(41:54) Beweismaß, § 286 ZPO und Anastasia

(45:55) Beweisinhalt

(48:52) Ergiebigkeit

(50:50) Würdigung unergiebiger Beweismittel?

(54:31) Beweiswürdigung im engeren Sinne

(01:00:18) Lügende Zeugen: Klausurfall „Streitige Erfüllung“

(01:10:13) Wahrheitsliebender Zeuge: Klausurfall „Streitige Schenkung“

(01:16:39) Zusammenfassung: Glaubhaftigkeitskriterien

(01:21:11) Glaubwürdigkeit

(01:24:09) Der Abgleich mit anderen Beweismitteln

(01:27:07) Überschießende Überzeugungen

(01:27:57) Würdigung negativ ergiebiger Beweismittel

(01:29:15) Würdigung von Sachverständigengutachten

(01:31:15) Zusammenfassung: Drei Wege zu einer besseren Beweiswürdigung

(01:34:10) Verabschiedung

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