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    # 75 StA-Klausur 1 (Einführung & A-Gutachten)

    Christian Walz, Richter am Landgericht, und Lisa Walter, Staatsanwältin, beide AG-Leitende, sind hinreichend verdächtig! Und zwar, eine sehr lehrreiche Folge zur staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsklausur, in NRW auch S1-Klausur genannt („S1“ war in Zeiten der Papierklausur die Abkürzung für „Sehnenscheidenentzündung 1“) aufgenommen zu haben. Ausgehend von einem kurzen Überblick über das Grundschema widmen sich die beiden delinquenzaffinen Dozenten dem (oder zumindest: einem) Herzstück der S1-Klausur, dem A-Gutachten (auch materielles Gutachten genannt, obwohl es doch viel mit StPO zu tun haben kann). Wie steige ich ein? Wie gliedere ich einsichtig? Wie schreibe ich die Beweisprognose („Schlagwortbingo“)? Wie würdige ich die Einlassung (nicht: Aussage) des Beschuldigen? Wie setze ich Schwerpunkte und wann Gutachten- und wann Urteilsstil? Hier erfahrt ihr es – damit Ihr am Ende der S1 Klausur nicht nur fertig seid, sondern fertig geworden seid!

     RefPod-Folge „# 2 Wie schreibe ich eine gute Beweiswürdigung?“ bei Spotify, Apple und YouTube

    00:00 Einleitung

    04:50 Was ist die S1-Klausur?

    07:11 Das Grundschema der StA-Klausur

    11:24 Beispiel Bearbeitervermerk

    17:00 Einleitung A-Gutachten – Hinreichender Tatverdacht, § 170 StPO

    19:48 Zeitmanagement – Taktische Erwägungen

    30:16 Inhalt des A-Gutachtens

    31:45 Handlungsabschnitte bilden

    33:33 Unterschiede zum 1. Examen

    34:55 Schema Beweisprognose

    38:28 Schlagwortbingo

    44:34 Formulierungsbeispiel Einstiegssatz in die Deliktsprüfung

    47:49 Einlassung des Beschuldigten

    50:15 Einführung in die Hauptverhandlung und Beweisverwertungsverbote

    53:13 Was können Zeugen bekunden?

    54:51 Gutachtenstil oder Urteilsstil? Und was kann man weglassen?

    59:46 Vorbereitung auf das materielle Recht

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    Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.

    # 74 Wie geht gutes Lernen? (2: Lernumgebung & Verständnisaufbau)

    Beim Lernen gibt es manchmal diesen einen magischen Moment: Plötzlich ergibt alles Sinn – etwas, was vorher abstrakt und sperrig war, wird auf einmal klar und verständlich. Das ist der Moment des „Verstehens“. Und genau dieser magischen Seite des Lernens widmen sich Juliane Schrader (Vorsitzende Richterin am Landgericht, Lehrbeauftragte und Betreiberin von finejura.de) und Christian Walz (Richter am Landgericht und AG-Leiter) in der zweiten Folge unserer Serie „Wie geht gutes Lernen?“.

    Was hat der Hippocampus mit Lernerfolg zu tun? Warum ist Schlaf keine verlorene Zeit, sondern elementar fürs Lernen? Welche Umgebung unterstützt Konzentration – und welche eher nicht? Warum ist Angst der natürliche Feind des Verstehens, und wie lässt sich der Stress beim Lernen reduzieren?

    Es geht um motivierende Lernbedingungen, unterstützende Strukturen (Reden hilft!), Belohnung, Musik und die oft unterschätzte Macht von Pausen. Und natürlich um die große Frage: Wie kann man das Verständnis gezielt fördern? Eine Antwort lautet: Kategorisieren, Fragen stellen, Transfer schaffen. Dabei zeigen Juliane und Christian, wie sich all das konkret auf das juristische Lernen anwenden lässt – wie immer mit vielen praktischen Tipps für den eigenen Lernalltag und die Examensvorbereitung.

    Viel Spaß beim Hören!

    SOMMERPAUSE: RefPod geht in die Sommerpause. Wir hören uns am 02.09. wieder 🙂

    Telefonseelsorge

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    07:02 Bedeutung des Hippocampus für den Lernerfolg

    11:47 Warum Schlaf und Pausen so wichtig sind

    17:21 In welcher Umgebung am besten lernen?

    21:33 Das Leben und das Lernen 

    24:52 Reden hilft! (Hilfsangebote) 

    28:32 Wie man sich belohnt und motiviert

    30:19 Lernen mit Musik?

    33:09 Angst und Stress sind keine guten Lehrer! (Die Amygdala)

    38:49 Das Verstehen als Schlüssel zum Lernerfolg

    46:03 Wie fördert man das Verstehen? 

    46:51 Blank Paper Methode

    47:23 In drei Schritten zum besseren Verständnis (Kategorisieren, Fragen stellen, Transferleistungen erbringen)

    51:36 Anwendung auf das juristische Lernen

    01:08:11 Fazit

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    # 73 Wie geht gutes Lernen? (1: Wissensaneignung)

    „Lernen ist Erfahrung, alles andere ist nur Information“ wusste Albert Einstein – und Recht hat er! Wie also lassen sich Informationen so erfahrbar machen, dass man sie durch Erleben erlernt? Wie lässt sich das Wissen hunderter Jura-Karteikarten und Übersichten nicht nur auswendiglernen, sondern als System begreifen? Juliane Schrader, Vorsitzende Richterin am Landgericht, Lehrbeauftragte und Betreiberin des Projekts „Fine.Jura“ (finejura.de), nähert sich in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Serie im Gespräch mit Christian Walz, Richter am Landgericht und AG-Leiter, den Grundlagen des Großthemas „Lernen lernen“. Und zwar angefangen von den biochemischen Grundlagen (wann feuern Synapsen und Neuronen und was ist eigentlich der Unterschied?) bis hin zu ganz handfesten Tipps (wie viel soll ich auf eine Karteikarte schreiben?). Außerdem geht es u.a. um Holzfäller, Spitzenköche und SQ3R (oder PQ4R?). Neugierig geworden? Dann hört direkt rein in diese neue Folge von RefPod, und zwar auch und gerade dann, wenn Ihr Euch nicht für den „auditiven Lerntyp“ halten solltet. Denn – Spoiler Alert – den gibt es nicht. Viel Spaß beim Hören!

    Juliane bei Instagram (jura_guide)

    Synaptische Plastizität – wie das Gehirn lernt (Video der Max-Planck-Gesellschaft)

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    02:40 Warum sollte man sich mit dem Lernen beschäftigen?

    10:13 Wie wir gelernt haben

    13:23 Was macht das Gehirn beim Lernen?

    21:28 Aktivierender Input fürs Gehirn = gute Lerninhalte

    24:01 SQ3R-Methode/PQ4R-Methode als produktive Lesemethode

    28:34 Problem: Ausufernde Mitschriften, Karteikarten etc.

    32:31 Wie ziehe ich das meiste aus AGs & Vorlesungen?

    35:31 Cornell-Methode

    39:07 Ist Handschrift oder Tippen besser?

    44:07 Es gibt keine absoluten Lerntypen

    49:14 Wie eigne ich mir am besten Wissen an?

    59:23 Ausblick: Schnelleres Lernen durch „Verstehen“

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    # 72 Vorläufige Vollstreckbarkeit 3 (vV gegen Sicherheitsleistung & Mischentscheidungen)

    Pfau-Pfau die Dritte! Wer glaubt, dass Christian Walz und Richard Ademmer, beide Richter und AG-Leiter, die Pfau-Metapher in den ersten beiden Folgen bereits totgeritten hätten wie den Vogelstrauß (oder vielleicht besser: den Dodo?), der wird sich in dieser dritten und finalen Folge auf Schönste bestätigt fühlen. Heute rühren die beiden Alchimisten des Rechts alle Erkenntnisse der ersten beiden Folgen zusammen, um die sog. „Mischentscheidungen“ zu besprechen. Und weil auch dies ohne einprägsame Bilder nicht auskommen darf: Was sieht auch aus wie Pfau, äh, V? Richtig: Eine Gleisgabelung. Von dieser lassen die beiden heute sowohl den Klägerzug als auch den Beklagtenzug aus starten, vereinigen dann aber beide Züge im Bahnhof eines sprachlich ansprechenden Vollstreckbarkeitstenors. Außerdem geht es noch um griechische Mythologie und Kühe. Viel Spaß beim Hören!

    RefPod-Folge „# 9 Versäumnisurteil & Einspruch 1 (Einführung & Tatbestand)“ bei Spotify, Apple und YouTube.

    RefPod-Folge „# 31 Kostentenor 1 (Grundlagen)“ bei Spotify, Apple und YouTube.

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    03:33 Prüfungsschema

    04:51 Unbezifferte Sicherheitsleistung

    06:22 Bezifferte Sicherheitsleistung, insb. bei Gestaltungsklagen

    11:19 Mischentscheidung: § 709 ZPO + §§ 708 Nr. 11, 711, 709 S. 2 ZPO

    23:50 § 709 ZPO im Doppelpack 

    25:51 §§ 708 Nr. 11, 711, 709 S. 2 ZPO im Doppelpack

    28:44 Klausurtipp: Kostenaufhebung macht das Leben einfacher!

    33:33 vV in den Entscheidungsgründen

    35:15 Was wird für vorläufig vollstreckbar erklärt?

    37:15 Besonderheiten bei Versäumnisurteilen

    43:10 Schutzanträge nach §§ 710, 712 ZPO

    46:40 Notfalllösung

    48:49 Fazit

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    # 71 Vorläufige Vollstreckbarkeit 2 (vV ohne Sicherheitsleistung)

    „Vergeudung kann sinnvoll sein, weil man dadurch schlüssig zeigt, dass man mehr als genug besitzt, und etwas zu vergeuden hat.“ – so formulierten die israelischen Biologen Amotz und Avishag Zahavi ihr „Handicap-Prinzip“. Oder, wie es Christian Walz im Gespräch mit Richard Ademmer, beide Richter und AG-Leiter, in dieser zweiten Folge zur vorläufigen Vollstreckbarkeit kundig zusammenfasst: „Damit kann man Dinge erklären, die eigentlich keinen Sinn ergeben.“ Wie eben das Pfauenrad, das den Pfau am Fliegen hindert. Was das mit dem Tenor zur vorläufigen Vollstreckbarkeit (VV, oder eben Pfau-Pfau) zu tun hat? Auch dieser kann Eure Urteilsklausur am Fliegen hindern – muss es aber nicht! Christian und Richard fächern in dieser zweiten Folge zur VV die Systematik der §§ 708, 711 und 713 ZPO so klar und konzise auf, wie ein Pfau sein…Ihr wisst schon. Viel Spaß beim Hören!

    Folge „# 70 Vorläufige Vollstreckbarkeit 1 (Grundlagen)“ bei Spotify, Apple und YouTube

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    04:33 Art der Sicherheitsleistung / § 108 ZPO

    09:59 Bezifferte Sicherheitsleistung

    14:30 Unbezifferte Sicherheitsleistung / § 709 ZPO

    16:37 „Gemischt bezifferte-unbezifferte“ Sicherheitsleistung

    19:20 in Höhe des „jeweils zu vollstreckenden“ Betrages

    21:19 Prüfungsschema und Sicherungsmodelle

    22:45 vV ohne Sicherheitsleistung und ohne Abwendungsbefugnis, § 708 Nr. 1-3 ZPO

    28:34 vV ohne Sicherheitsleistung und mit Abwendungsbefugnis, § 708 Nr. 4-11 ZPO

    30:57 § 708 Nr. 11 ZPO

    35:47 Tenorierung bei §§ 708 Nr. 11 Var. 1, 711 S. 1 ZPO

    40:40 § 713 ZPO

    44:06 Tenorierung bei §§ 708 Nr. 11 Var. 1, 711 S. 1 und S. 2, 709 S. 2 ZPO

    49:44 “Gemischt bezifferte-unbezifferte“ Abwendungsbefugnis

    53:32 Tenorierung bei §§ 708 Nr. 11 Var. 2, 711 S. 1 und S. 2, 709 S. 2 ZPO

    59:11 Fazit

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