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    # 108 Klausel 1 (Grundlagen)

    0:00 / 0:00 46,8 MB

    Hach, was sind das nur für interessante Geschöpfe! Man kann gegen sie klagen, aber sie durch Klage auch in die Welt bringen, sie können (um-)schreiben und ergänzen, es gibt sie in einfach und es gibt sie aber auch in qualifiziert, wenn ein „als bewiesen angenommenen Eintritt der Voraussetzung für ihre Erteilung“ besteht. Außerdem bleiben sie immer in guter Erinnerung (§ 768 2. Hs. ZPO)! Klingt dubios? Klingt kompliziert? Ist es gar nicht! Anna Pake und Christoph Spielmann, beide Richter und AG-Leitende, reden in dieser ersten Folge einer dreiteiligen Serie über – tadaaa – die Klausel! In dieser ersten Folge werden die Grundlagen gelegt und dann in einer zweiten und dritten Folge die einzelnen Klauselrechtsbehelfe durchdekliniert. Das ungeliebte Geschöpf „Klausel“ wird Euch danach ganz nah sein, versprochen! Damit es nicht nur etwas zu hören, sondern auch zu lesen gibt, findet ihr hier das Zusatzmaterial, das mit dem Erscheinen jeder weiteren Folge erweitert wird. Nun aber anschnallen, die Vollstreckungsrakete mit der grünen Spitze startet in 3, 2, 1….viel Spaß beim Hören!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Einstieg ins Klauselrecht

    03:45 Klausurrelevanz des Klauselrechts

    05:49 Die Vollstreckungsrakete

    20:34 Das Klauselerteilungsverfahren

    21:51 Einfache und qualifizierte Klauseln

    23:21 Die titelergänzende Klausel nach § 726 ZPO

    27:33 Die titelumschreibende Klausel nach § 727 ZPO

    34.04 Öffentliche und öffentlich beglaubigte Urkunden

    36:27 Besonderheiten der titelergänzenden Klausel

    43:13 Zuständigkeit für die Klauselerteilung

    46:09 Zwischenfazit: Die Klausel im Überblick

    47:19 Sinn und Zweck des Klauselverfahrens

    49:42 Sonderfall: Vollstreckung aus einem Widerrufsvergleich

    57:10 Ausblick auf Teil 2 & Verabschiedung

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    # 107 BVV 3 (Angaben des Beschuldigten Teil 2)

    Und weiter geht’s: In Folge 3 der Reihe erbringen Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, letztgültig den Beweis: Hier ist alles gut verwertbar! Und was? Tja, zwar nicht zwingend jedes Beweismittel für den Strafprozess, aber gewiss jede Information dieser Folge für eine gelingende Klausur! Gemeinsam hangeln sich die beiden listigen Kriminalistinnen durch klausurrelevante Grenz- und Zweifelsfälle (von denen einer sogar das Bundesverfassungsgericht spaltete!), mit denen die in den ersten beiden Folgen erarbeiteten Grundlagen vertieft und ausgeschärft werden. In der Sache geht es u.a. um verdeckte Ermittler, Hörfallen und Selbstgespräche. Und in der abschließenden Folge haben dann auch endlich Beweisverwertungsverbote bei ausgeübten Zeugnisverweigerungsrechten ihren großen Auftritt – § 252 StPO, ick hör Dir trapsen… A propos hören: Viel Spaß mit dieser Folge!

    Besprochene Entscheidungen:

    Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler: 3 StR 104/07

    Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern: 4 StR 370/23

    Hörfalle: BGH, GSSt 1/96 (BGHSt 42, 139)

    Angaben gegenüber einem Mithäftling: 5 StR 666/86

    Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung: 1 StR 277/17

    Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten: 5 StR 729/24

    Tagebuchentscheidung: 2 BvR 1062/87

    Selbstgespräch im Auto: 2 StR 509/10

    Selbstgespräch im Krankenzimmer: 1 StR 140/05

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    02:01 Angaben außerhalb von Vernehmungen

    03:05 Nemo-tenetur-Grundsatz und Fair-Trial-Grundsatz

    05:28 Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler

    10:49 Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern

    16:22 Die Hörfalle

    22:09 Angaben gegenüber einem Mithäftling

    26:10 Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung

    29:36 Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten

    35:57 Die Tagebuchentscheidung des Bundesverfassungsgerichts

    39:34 Verwertbarkeit von Selbstgesprächen

    42:57 Verabschiedung

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    # 106 BVV 2 (Angaben des Beschuldigten Teil 1)

    0:00 / 0:00 45,1 MB

    Was ist sowohl die Säule des Strafprozesses als auch sein Dach? Na? Wo solche Metaphern windschief in der Gegend stehen, ist die nächste RefPod-Folge nicht weit! Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, füllen in dieser zweiten Folge zu den Beweisverwertungsverboten die in der ersten Folge erarbeiteten Grundlagen mit Leben. Das tun sie anhand vieler Beispielsfälle, unter anderem zu den Fragen, wann wie wer durch wen worüber zu belehren ist und wo die Grenze zwischen erlaubter kriminalistischer List und unzulässiger Täuschung verläuft. Mithilfe dieser klausurrelevanten – und echten Klausuren entnommenen! – Beispielsfälle legt Ihr quasi das Fundament des Hauses, dessen Dach zugleich eine Säule…Ihr wisst schon. Freut Euch auf Folge 3 in der kommenden Woche – und viel Spaß beim Hören!

    BGH zur Verwertbarkeit bei unterbliebener audiovisueller Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung: Beschluss vom 12.03.2025 – 4 StR 329/24

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Rückblick auf Teil 1

    01:53 Klausurtipp: Beweisverwertungsverbote im Schmitt/Köhler

    03:21 Beschuldigtenangaben als Klausurproblem

    05:48 Nemo-tenetur-Grundsatz: Niemand muss sich selbst belasten

    08:23 Der formelle Vernehmungsbegriff

    10:12 Wann wird aus einem Zeugen ein Beschuldigter?

    15:22 Beschuldigtenbelehrung nach §§ 163a IV 1, 136 StPO

    21:39 Recht auf Verteidigerkonsultation

    27:47 Recht auf einen Pflichtverteidiger

    34:05 Ausländische Beschuldigte

    41:14 Anwesenheitsrechte des Verteidigers

    44:20 Audiovisuelle Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung

    47:02 § 136a StPO: Verbotene Vernehmungsmethoden

    48:22 Täuschung oder zulässige kriminalistische List?

    52:34 Belehrung nach Festnahme nach §§ 127 IV, 114b II StPO

    54:50 Fazit & Ausblick auf die Fortsetzung

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    # 105 BVV 1 (Allgemeines)

    0:00 / 0:00 54,3 MB

    Es ist doch einfach ungerecht: Jahrelang wird einem eingebläut, dass in Gutachten/Urteilen (oder Anklageschriften) alle relevanten Sachverhaltselemente berücksichtigt werden sollen. Und dann das: Es gibt Fälle, in denen das gerade NICHT gelten soll, vielmehr so getan wird (und werden muss!), als wäre etwas tatsächlich Bekanntes nicht ermittelt. Und damit nicht genug: Dadurch wird der Fall zwar sachverhaltsärmer, aber im Gegenzug begründungsintensiver! Genug der kryptischen Andeutungen (Ihr habt die Folgenbeschreibung doch ohnehin bereits gelesen!) – in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Reihe geht es um Beweisverwertungsverbote, und zwar in allen drei strafrechtlichen Klausurtypen. Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, nehmen Euch in dieser ersten Folge einer mehrteiligen Reihe an die Hand und führen Euch absolut souverän durch relativ bedeutsames Gelände; immer abwägend und sich nie im (Rechts-)Kreis drehend. Mit Euch pflücken sie – Widerspruch ist insoweit zwecklos – die Früchte des verbotenen Baums und verwerten sie manchmal auch dann und dort, wo ihnen die Erhebung nicht gestattet war, aber hypothetisch gestattet gewesen wäre. Na, alle Anspielungen in den beiden letzten Sätzen verstanden? Wenn nein: Folge hören! Wenn ja: trotzdem Folge hören! Viel Spaß!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Vorstellung

    05:00 Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im Strafprozess

    08:59 Beweiserhebungsverbot vs. Beweisverwertungsverbot

    13:11 Absolute und relative Beweisverwertungsverbote

    14:15 Das Prüfungsschema für die Klausur

    15:54 Absolute Beweisverwertungsverbote

    25:04 Relative Beweisverwertungsverbote: Rechtskreistheorie & Abwägungslehre

    29:00 Die wichtigsten Abwägungskriterien

    37:47 Die Widerspruchslösung

    40:59 Fernwirkung und Fortwirkung

    43:00 „Fruit of the Poisonous Tree“ – und die Lösung des BGH

    48:46 Beweisverwertungsverbote in der Klausur

    49:07 Die Anklageklausur: Beweisverwertungsverbote im A-Gutachten

    57:38 Beweisverwertungsverbote in der Urteilsklausur

    01:00:57 Beweisverwertungsverbote in der Revisionsklausur

    01:04:57 Verabschiedung

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    # 105 Beweisverwertungsverbote 1

    0:00 / 0:00 54,3 MB

    Es ist doch einfach ungerecht: Jahrelang wird einem eingebläut, dass in Gutachten/Urteilen (oder Anklageschriften) alle relevanten Sachverhaltselemente berücksichtigt werden sollen. Und dann das: Es gibt Fälle, in denen das gerade NICHT gelten soll, vielmehr so getan wird (und werden muss!), als wäre etwas tatsächlich Bekanntes nicht ermittelt. Und damit nicht genug: Dadurch wird der Fall zwar sachverhaltsärmer, aber im Gegenzug begründungsintensiver! Genug der kryptischen Andeutungen (Ihr habt die Folgenbeschreibung doch ohnehin bereits gelesen!) – in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Reihe geht es um Beweisverwertungsverbote, und zwar in allen drei strafrechtlichen Klausurtypen. Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, nehmen Euch in dieser ersten Folge einer mehrteiligen Reihe an die Hand und führen Euch absolut souverän durch relativ bedeutsames Gelände; immer abwägend und sich nie im (Rechts-)Kreis drehend. Mit Euch pflücken sie – Widerspruch ist insoweit zwecklos – die Früchte des verbotenen Baums und verwerten sie manchmal auch dann und dort, wo ihnen die Erhebung nicht gestattet war, aber hypothetisch gestattet gewesen wäre. Na, alle Anspielungen in den beiden letzten Sätzen verstanden? Wenn nein: Folge hören! Wenn ja: trotzdem Folge hören! Viel Spaß!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung & Vorstellung

    05:00 Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im Strafprozess

    08:59 Beweiserhebungsverbot vs. Beweisverwertungsverbot

    13:11 Absolute und relative Beweisverwertungsverbote

    14:15 Das Prüfungsschema für die Klausur

    15:54 Absolute Beweisverwertungsverbote

    25:04 Relative Beweisverwertungsverbote: Rechtskreistheorie & Abwägungslehre

    29:00 Die wichtigsten Abwägungskriterien

    37:47 Die Widerspruchslösung

    40:59 Fernwirkung und Fortwirkung

    43:00 „Fruit of the Poisonous Tree“ – und die Lösung des BGH

    48:46 Beweisverwertungsverbote in der Klausur

    49:07 Die Anklageklausur: Beweisverwertungsverbote im A-Gutachten

    57:38 Beweisverwertungsverbote in der Urteilsklausur

    01:00:57 Beweisverwertungsverbote in der Revisionsklausur

    01:04:57 Verabschiedung

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# 78 StA-Klausur 4 (Abschluss-/Begleitverfügung)

0:00 / 0:00 34,9 MB

Na, wie viele „Überstücke“ der Anklageschrift dürfen es denn sein? Richtig, wer sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen hat, ist voll im praktischen Aufgabenteil angekommen, nämlich der sog. Begleit- oder Abschlussverfügung. Lisa Walter, Staatsanwältin und AG-Leiterin, und Christian Walz, Richter und AG-Leiter, widmen sich in dieser vierten Folge zur staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsklausur mit liebevoller Akribie den größeren (wann und wie nehme ich Einstellungen und Beschränkungen vor) und kleineren (Überstücke!) Fragen des staatsanwaltschaftlichen Arbeitsalltags, deren Beantwortung Eurer Anklageschrift erst Flügel verleiht! Damit Ihr beim Höhenflug nicht ins Trudeln geratet, geben Euch die beiden die „drei goldenen Regeln“™ einer jeden guten Abschlussverfügung an die Hand. Na wenn das nichts ist! Viel Spaß beim Hören!

Beispiel für eine Abschluss-/Begleitverfügung

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

02:58 (Noten-)Relevanz des praktischen Aufgabenteils

06:53 Sinn und Zweck der Abschluss-/Begleitverfügung

08:14 Aufbau der Abschluss-/Begleitverfügung

09:43 (Teil-)Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO, Einstellungsbescheid & -nachricht

18:29 Opportunitätsentscheidungen nach § 154 Abs. 1 StPO und § 154a Abs. 1 StPO

25:30 Anklageteil (§ 169a StPO, Überstücke, MiStra, U.m.A., WV-Frist)

38:13 Beispielverfügung

41:54 Drei goldene Tipps

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# 77 StA-Klausur 3 (B-Gutachten Teil 2)

0:00 / 0:00 54,1 MB

Wie sagte schon Wilhelm Busch: Man fragt sich in der Anklageschrift, was die Haftfortdauer betrifft. Na gut, Wilhelm Busch war gelogen, aber wahr ist: Der Antrag auf Haftfortdauer kommt in die Anklageschrift, nicht in die Begleitverfügung! Diese und weitere Tipps zum prozessualen Gutachten in der strafrechtlichen Anklageklausur entwickeln Christian Walz, Richter am Landgericht Münster, und Lisa Walter, Staatsanwältin, in dieser dritten Folge zur staatsanwaltschaftlichen Ermittlungklausur, die zugleich die zweite Folge zum prozessualen Gutachten ist. Die in der vergangenen Folge begonnene Urlaubsreise wird hier nun zu einem glorreichen Ende gebracht. Über die besonders examensrelevanten Fragen zur Untersuchungshaft hinaus lernt ihr auch den feinen Unterschied zwischen notwendiger Verteidigung und Pflichtverteidiger kennen und erlebt, welcher Kessel Buntes sich hinter „Sonstiges“ verbirgt. Viel Spaß beim hören!

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

04:12 Notwendige Verteidigung, § 140 StPO

15:32 Untersuchungshaft, § 112 StPO

33:07 Abschlussverfügung und Anklageschrift bei U-Haft

37:21 Formulierungsbeispiel U-Haft

39:01 Voraussetzungen für Haftfortdauer idR. (+)!

41:46 Mitteilungspflichten, MiStra

48:30 Sonstiges / vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis. § 111a StPO

54:58 Sicherstellung und Beschlagnahme, §§ 94 ff. StPO

58:31 Nebenklage, §§ 395 ff. StPO

01:01:15 Einziehung, §§ 73 ff. StGB

01:05:05 Drei goldene Tipps und Fazit

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# 76 StA-Klausur 2 (B-Gutachten Teil 1)

0:00 / 0:00 39,8 MB

Folge 2 unserer Reihe zur staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsklausur! Und – unglaublich aber wahr – Lisa Walter, Staatsanwältin, und Christian Walz, Richter am Landgericht, beide AG-Leitende, sorgen in dieser Folge zum B-Gutachten (auch prozessuales Gutachten) genannt, dafür, dass sich die Klausurbearbeitung schwer nach Urlaub anfühlt. Denn um keinen wichtigen Punkt zu verpassen, hat Christian eine waghalsige Eselsbrücke ersonnen, die den Pflichtverteidiger mal eben zum Reisebegleiter und die Vorführzelle zum Hotel macht – seid gespannt; es funktioniert! Schwerpunkt der Folge sind aber die Einstellungsmöglichkeiten nach §§ 154, 154a, 170 Abs. 2 StPO sowie die Zuständigkeitsregelungen – damit Ihr zukünftig zielsicher mit angenehm maßgeschneiderten Vorwürfen das richtige Gericht ansteuert. Viel Spaß beim Hören – Folge 3 folgt!

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung / Relevanz B-Gutachten

04:23 Prüfungsschema / Eselsbrücke

08:53 Was? Art der Entschließung / Anklageerhebung / Teileinstellung

10:34 Abgrenzung § 154 StPO und § 154a StPO

17:01 Voraussetzungen § 154 StPO

22:32 Voraussetzungen § 154a StPO

26:58 Strafbefehle, §§ 407 ff. StPO

29:21 Beschleunigtes Verfahren, §§ 417 ff. StPO

29:47 Privatklageverfahren, §§ 374 ff. StPO

32:10 Teileinstellung nach § 170 II StPO

33:05 Sachliche Zuständigkeit, §§ 24, 25, 28, 74 GVG iVm. § 1 StPO

41:17 Straferwartung

43:52 Örtliche Zuständigkeit, §§ 7 ff. StPO

44:42 Verbindung & Trennung, §§ 2 ff. StPO

47:54 Fazit

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# 75 StA-Klausur 1 (Einführung & A-Gutachten)

0:00 / 0:00 52,4 MB

Christian Walz, Richter am Landgericht, und Lisa Walter, Staatsanwältin, beide AG-Leitende, sind hinreichend verdächtig! Und zwar, eine sehr lehrreiche Folge zur staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsklausur, in NRW auch S1-Klausur genannt („S1“ war in Zeiten der Papierklausur die Abkürzung für „Sehnenscheidenentzündung 1“) aufgenommen zu haben. Ausgehend von einem kurzen Überblick über das Grundschema widmen sich die beiden delinquenzaffinen Dozenten dem (oder zumindest: einem) Herzstück der S1-Klausur, dem A-Gutachten (auch materielles Gutachten genannt, obwohl es doch viel mit StPO zu tun haben kann). Wie steige ich ein? Wie gliedere ich einsichtig? Wie schreibe ich die Beweisprognose („Schlagwortbingo“)? Wie würdige ich die Einlassung (nicht: Aussage) des Beschuldigen? Wie setze ich Schwerpunkte und wann Gutachten- und wann Urteilsstil? Hier erfahrt ihr es – damit Ihr am Ende der S1 Klausur nicht nur fertig seid, sondern fertig geworden seid!

 RefPod-Folge „# 2 Wie schreibe ich eine gute Beweiswürdigung?“ bei Spotify, Apple und YouTube

00:00 Einleitung

04:50 Was ist die S1-Klausur?

07:11 Das Grundschema der StA-Klausur

11:24 Beispiel Bearbeitervermerk

17:00 Einleitung A-Gutachten – Hinreichender Tatverdacht, § 170 StPO

19:48 Zeitmanagement – Taktische Erwägungen

30:16 Inhalt des A-Gutachtens

31:45 Handlungsabschnitte bilden

33:33 Unterschiede zum 1. Examen

34:55 Schema Beweisprognose

38:28 Schlagwortbingo

44:34 Formulierungsbeispiel Einstiegssatz in die Deliktsprüfung

47:49 Einlassung des Beschuldigten

50:15 Einführung in die Hauptverhandlung und Beweisverwertungsverbote

53:13 Was können Zeugen bekunden?

54:51 Gutachtenstil oder Urteilsstil? Und was kann man weglassen?

59:46 Vorbereitung auf das materielle Recht

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# 74 Wie geht gutes Lernen? (2: Lernumgebung & Verständnisaufbau)

0:00 / 0:00 57,4 MB

Beim Lernen gibt es manchmal diesen einen magischen Moment: Plötzlich ergibt alles Sinn – etwas, was vorher abstrakt und sperrig war, wird auf einmal klar und verständlich. Das ist der Moment des „Verstehens“. Und genau dieser magischen Seite des Lernens widmen sich Juliane Schrader (Vorsitzende Richterin am Landgericht, Lehrbeauftragte und Betreiberin von finejura.de) und Christian Walz (Richter am Landgericht und AG-Leiter) in der zweiten Folge unserer Serie „Wie geht gutes Lernen?“.

Was hat der Hippocampus mit Lernerfolg zu tun? Warum ist Schlaf keine verlorene Zeit, sondern elementar fürs Lernen? Welche Umgebung unterstützt Konzentration – und welche eher nicht? Warum ist Angst der natürliche Feind des Verstehens, und wie lässt sich der Stress beim Lernen reduzieren?

Es geht um motivierende Lernbedingungen, unterstützende Strukturen (Reden hilft!), Belohnung, Musik und die oft unterschätzte Macht von Pausen. Und natürlich um die große Frage: Wie kann man das Verständnis gezielt fördern? Eine Antwort lautet: Kategorisieren, Fragen stellen, Transfer schaffen. Dabei zeigen Juliane und Christian, wie sich all das konkret auf das juristische Lernen anwenden lässt – wie immer mit vielen praktischen Tipps für den eigenen Lernalltag und die Examensvorbereitung.

Viel Spaß beim Hören!

SOMMERPAUSE: RefPod geht in die Sommerpause. Wir hören uns am 02.09. wieder 🙂

Telefonseelsorge

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

07:02 Bedeutung des Hippocampus für den Lernerfolg

11:47 Warum Schlaf und Pausen so wichtig sind

17:21 In welcher Umgebung am besten lernen?

21:33 Das Leben und das Lernen 

24:52 Reden hilft! (Hilfsangebote) 

28:32 Wie man sich belohnt und motiviert

30:19 Lernen mit Musik?

33:09 Angst und Stress sind keine guten Lehrer! (Die Amygdala)

38:49 Das Verstehen als Schlüssel zum Lernerfolg

46:03 Wie fördert man das Verstehen? 

46:51 Blank Paper Methode

47:23 In drei Schritten zum besseren Verständnis (Kategorisieren, Fragen stellen, Transferleistungen erbringen)

51:36 Anwendung auf das juristische Lernen

01:08:11 Fazit

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# 73 Wie geht gutes Lernen? (1: Wissensaneignung)

0:00 / 0:00 49,9 MB

„Lernen ist Erfahrung, alles andere ist nur Information“ wusste Albert Einstein – und Recht hat er! Wie also lassen sich Informationen so erfahrbar machen, dass man sie durch Erleben erlernt? Wie lässt sich das Wissen hunderter Jura-Karteikarten und Übersichten nicht nur auswendiglernen, sondern als System begreifen? Juliane Schrader, Vorsitzende Richterin am Landgericht, Lehrbeauftragte und Betreiberin des Projekts „Fine.Jura“ (finejura.de), nähert sich in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Serie im Gespräch mit Christian Walz, Richter am Landgericht und AG-Leiter, den Grundlagen des Großthemas „Lernen lernen“. Und zwar angefangen von den biochemischen Grundlagen (wann feuern Synapsen und Neuronen und was ist eigentlich der Unterschied?) bis hin zu ganz handfesten Tipps (wie viel soll ich auf eine Karteikarte schreiben?). Außerdem geht es u.a. um Holzfäller, Spitzenköche und SQ3R (oder PQ4R?). Neugierig geworden? Dann hört direkt rein in diese neue Folge von RefPod, und zwar auch und gerade dann, wenn Ihr Euch nicht für den „auditiven Lerntyp“ halten solltet. Denn – Spoiler Alert – den gibt es nicht. Viel Spaß beim Hören!

Juliane bei Instagram (jura_guide)

Synaptische Plastizität – wie das Gehirn lernt (Video der Max-Planck-Gesellschaft)

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

02:40 Warum sollte man sich mit dem Lernen beschäftigen?

10:13 Wie wir gelernt haben

13:23 Was macht das Gehirn beim Lernen?

21:28 Aktivierender Input fürs Gehirn = gute Lerninhalte

24:01 SQ3R-Methode/PQ4R-Methode als produktive Lesemethode

28:34 Problem: Ausufernde Mitschriften, Karteikarten etc.

32:31 Wie ziehe ich das meiste aus AGs & Vorlesungen?

35:31 Cornell-Methode

39:07 Ist Handschrift oder Tippen besser?

44:07 Es gibt keine absoluten Lerntypen

49:14 Wie eigne ich mir am besten Wissen an?

59:23 Ausblick: Schnelleres Lernen durch „Verstehen“

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# 72 Vorläufige Vollstreckbarkeit 3 (vV gegen Sicherheitsleistung & Mischentscheidungen)

0:00 / 0:00 42,6 MB

Pfau-Pfau die Dritte! Wer glaubt, dass Christian Walz und Richard Ademmer, beide Richter und AG-Leiter, die Pfau-Metapher in den ersten beiden Folgen bereits totgeritten hätten wie den Vogelstrauß (oder vielleicht besser: den Dodo?), der wird sich in dieser dritten und finalen Folge auf Schönste bestätigt fühlen. Heute rühren die beiden Alchimisten des Rechts alle Erkenntnisse der ersten beiden Folgen zusammen, um die sog. „Mischentscheidungen“ zu besprechen. Und weil auch dies ohne einprägsame Bilder nicht auskommen darf: Was sieht auch aus wie Pfau, äh, V? Richtig: Eine Gleisgabelung. Von dieser lassen die beiden heute sowohl den Klägerzug als auch den Beklagtenzug aus starten, vereinigen dann aber beide Züge im Bahnhof eines sprachlich ansprechenden Vollstreckbarkeitstenors. Außerdem geht es noch um griechische Mythologie und Kühe. Viel Spaß beim Hören!

RefPod-Folge „# 9 Versäumnisurteil & Einspruch 1 (Einführung & Tatbestand)“ bei Spotify, Apple und YouTube.

RefPod-Folge „# 31 Kostentenor 1 (Grundlagen)“ bei Spotify, Apple und YouTube.

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

03:33 Prüfungsschema

04:51 Unbezifferte Sicherheitsleistung

06:22 Bezifferte Sicherheitsleistung, insb. bei Gestaltungsklagen

11:19 Mischentscheidung: § 709 ZPO + §§ 708 Nr. 11, 711, 709 S. 2 ZPO

23:50 § 709 ZPO im Doppelpack 

25:51 §§ 708 Nr. 11, 711, 709 S. 2 ZPO im Doppelpack

28:44 Klausurtipp: Kostenaufhebung macht das Leben einfacher!

33:33 vV in den Entscheidungsgründen

35:15 Was wird für vorläufig vollstreckbar erklärt?

37:15 Besonderheiten bei Versäumnisurteilen

43:10 Schutzanträge nach §§ 710, 712 ZPO

46:40 Notfalllösung

48:49 Fazit

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# 71 Vorläufige Vollstreckbarkeit 2 (vV ohne Sicherheitsleistung)

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„Vergeudung kann sinnvoll sein, weil man dadurch schlüssig zeigt, dass man mehr als genug besitzt, und etwas zu vergeuden hat.“ – so formulierten die israelischen Biologen Amotz und Avishag Zahavi ihr „Handicap-Prinzip“. Oder, wie es Christian Walz im Gespräch mit Richard Ademmer, beide Richter und AG-Leiter, in dieser zweiten Folge zur vorläufigen Vollstreckbarkeit kundig zusammenfasst: „Damit kann man Dinge erklären, die eigentlich keinen Sinn ergeben.“ Wie eben das Pfauenrad, das den Pfau am Fliegen hindert. Was das mit dem Tenor zur vorläufigen Vollstreckbarkeit (VV, oder eben Pfau-Pfau) zu tun hat? Auch dieser kann Eure Urteilsklausur am Fliegen hindern – muss es aber nicht! Christian und Richard fächern in dieser zweiten Folge zur VV die Systematik der §§ 708, 711 und 713 ZPO so klar und konzise auf, wie ein Pfau sein…Ihr wisst schon. Viel Spaß beim Hören!

Folge „# 70 Vorläufige Vollstreckbarkeit 1 (Grundlagen)“ bei Spotify, Apple und YouTube

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

04:33 Art der Sicherheitsleistung / § 108 ZPO

09:59 Bezifferte Sicherheitsleistung

14:30 Unbezifferte Sicherheitsleistung / § 709 ZPO

16:37 „Gemischt bezifferte-unbezifferte“ Sicherheitsleistung

19:20 in Höhe des „jeweils zu vollstreckenden“ Betrages

21:19 Prüfungsschema und Sicherungsmodelle

22:45 vV ohne Sicherheitsleistung und ohne Abwendungsbefugnis, § 708 Nr. 1-3 ZPO

28:34 vV ohne Sicherheitsleistung und mit Abwendungsbefugnis, § 708 Nr. 4-11 ZPO

30:57 § 708 Nr. 11 ZPO

35:47 Tenorierung bei §§ 708 Nr. 11 Var. 1, 711 S. 1 ZPO

40:40 § 713 ZPO

44:06 Tenorierung bei §§ 708 Nr. 11 Var. 1, 711 S. 1 und S. 2, 709 S. 2 ZPO

49:44 “Gemischt bezifferte-unbezifferte“ Abwendungsbefugnis

53:32 Tenorierung bei §§ 708 Nr. 11 Var. 2, 711 S. 1 und S. 2, 709 S. 2 ZPO

59:11 Fazit

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Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.

# 70 Vorläufige Vollstreckbarkeit 1 (Grundlagen)

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Wer spreizt imposant sein prächtiges Gefieder, kann aber nicht fliegen? Richtig: Der Tenor zur vorläufigen Vollstreckbarkeit, kurz vV, oder auch PfauPfau – Ihr versteht?!? Wo derart fragwürdige Wortspiele balzend ihre Räder schlagen sind zwei nicht weit: Christian Walz und Richard Ademmer, beide Richter und AG-Leiter, die Euch in dieser ersten einer dreiteiligen Folge zur vorläufigen Vollstreckbarkeit aus der Vogelperspektive auf die Problematik schauen lassen und die berechtigte Frage aufwerfen: Was soll das Ganze überhaupt? Ausgehend vom zentralen Begriff des (drohenden und zu vermeidenden) Vollstreckungsschadens machen sie Euch mit Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung vertraut. Wir versprechen: Wenn man die hinter der Vollstreckbarkeitsentscheidung liegende Wertung erst einmal verstanden hat und sich einige wenige Fragen stellt, kommt man ohne Weiteres zum richtigen Ergebnis! Alles weitere in dieser und in den nächsten beiden Folgen. Viel Spaß beim Hören. Ciao mit Pfau! Oh je.

Weitere Folgen zum Urteil im Zivilprozess:

„# 3 Tenorierung im Zivilurteil – worauf kommt es an?“: Spotify, Apple, YouTube

„# 31 Kostentenor 1 (Grundlagen)“: Spotify, Apple, YouTube

„# 39 Wie schreibe ich einen guten Tatbestand? (1: Grundlagen)“: Spotify, Apple, YouTube

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

04:19 Bedeutung für die Klausur

11:28 Darum brauchen wir die vorläufige Vollstreckbarkeit / § 704 ZPO

13:37 Aber: Verschuldensunabhängiger Schadensersatzanspruch des Schuldners / § 717 II ZPO

17:16 Darum gibt es die Sicherheitsleistung / § 709 ZPO

19:51 Zusammenfassung der grundlegenden Wertungen

23:40 Sog. Abwendungsbefugnis des Schuldners / § 711 ZPO

27:08 Drei gesetzliche Sicherungsmodelle

28:03 Prüfungsschema

30:50 Fazit

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# 69 Stress im Ref – Tipps von einer Psychotherapeutin

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Wie oft habt Ihr Euch im Ref schon bei dem Gedanken „Ich kann nichts!“ ertappt? Dieser Gedanke ist – greifbar – falsch, kann aber trotzdem große Überzeugungskraft entfalten. Anna Henrichs, Richterin und AG-Leiterin, und Caroline Bell, psychologische Psychotherapeutin, wollen Euch mit dieser Folge dabei helfen, diese und ähnliche kognitive Verzerrungen als solche zu erkennen und ganz praktische Tipps zu einem gesünderen Umgang mit Überforderung, Stress und Notendruck im Ref geben. Gemeinsam führen Euch die beiden durch einen typischen Lerntag und setzen Impulse für ein gelingenderes Lernen (und Leben) im und mit dem Ref. Wie den Tag starten? Wie das Mittagstief bewältigen? Und was ist eigentlich „detached mindfulness“? Antwortangebote auf diese und viele weitere Fragen findet Ihr in dieser neuen RefPod-Folge. Viel Spaß beim Hören!

Folge „# 29 Unsere Lernpläne in der Examensvorbereitung“ bei Spotify, Apple und YouTube

Folge „# 4 Motiviert durch den Lernalltag – so geht’s!“ bei Spotify, Apple und YouTube

Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

04:10 Überfordert und Stress im Ref – ist das normal?

11:20 Umgang mit Notendruck

15:50 Tipps gegen das „Katastrophendenken“

20:12 Das ABC-Modell

25:49 Ein typischer Lerntag – Wie am besten starten?

32:50 Das Mittagstief

37:54 Abend und am Wochenende am Schreibtisch?

42:16 Schlafhygiene

50:06 Bedeutung von Sport und Ernährung

55:03 Ängste sind total normal / detached mindfulness

57:23 Achtsamkeitsübungen / Belohnungen

01:00:16 Fazit

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