# 54 RA-Klausur 2 (Gutachten, Beweisprognose)

„Viel Quatsch schreiben die Bearbeiter“, oder kurz: VQSDB, oder wieder länger: Vertrag, Quasi-Vertrag, Delikt, Bereicherungsrecht. Na, klingelt was? Genau, diese in der Uni liebgewonnenen (im Ref aber zuweilen in Vergessenheit geratenen) Anspruchsreihenfolge wird von Christian Walz und Niklas Cordes, beide Richter und AG-Leiter, in dieser zweiten Folge zur Rechtsanwaltsklausur liebevoll entstaubt. Nach dem Überblick über den grundlegenden Aufbau der Anwaltsklausur und einen deep-dive in den ersten Prüfungspunkt „Mandantenbegehren“ beugen sich die beiden in dieser zweiten Folge über den nächsten, zentralen Punkt – das Gutachten. Wie ist es abzufassen? Wann im Gutachten-, wann im Urteilsstil? Einschichtig oder zweischichtig? Wann gehören Fragen in das Gutachten und wann in die Zweckmäßigkeitserwägungen (oder lässt sich das vielleicht gar nicht immer trennen)? Und insbesondere: Wie stelle ich eigentlich die berühmt-berüchtigte Beweisprognose in Rechtsanwaltsklausuren an? Das alles wird garniert mit einer eingehenden Betrachtung der Parteivernehmung und der Parteianhörung, die in Anwaltsklausuren von besonderer Bedeutung ist. Und einem galoppierenden Pferdewitz! In diesem Sinne: Viel Spaß mit der neuen Folge!

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Kapitelmarken:

00:00 Einleitung

04:45 Gutachten

05:05 materielle Prüfung

06:14 Überschriften?

08:09 Aufbau einschichtig oder zweischichtig?

09:20 Relationsaufbau

13:55 Einschichtiger Aufbau

18:12 Aufbau der materiellen Prüfung – Prüfungsreihenfolge der Anspruchsgrundlagen

20:30 klare Meinung finden

22:50 Nebenforderungen

27:50 Beweisprognose

34:05 Beweismittel – SAPUZ(A)

35:45 Zeugenbeweis

40:00 Sachverständige/ Privatgutachten

42:50 Parteivernehmung/Parteiführung

48:15 Vier-Augen-Rechtsprechung

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Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.

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