Die Anwaltsklausur macht in NRW die Hälfte der Zivilrechtsklausuren aus – Grund genug, diesem Klausurtyp eine eigene RefPod-Reihe zu widmen! In dieser ersten Folge sprechen Christian Walz und Niklas Cordes, beide Richter und AG-Leiter, über den grundlegenden Aufbau der Anwaltsklausur, typische Klausurkonstellationen, einige vor die Klammer gezogene Fragen zu Standortfragen (wohin die Zulässigkeitsprüfung? wohin welche Zweckmäßigkeitserwägungen?), die Bedeutung des Bearbeitervermerks und – als ersten Punkt des Aufbauschemas – das „Mandantenbegehren“. Denn dieses ist – O-Ton Christian – der „Nagel, an dem das Gutachten aufgehängt wird“. Also: Hammer und Nagel bereit legen – viel Spaß mit unserer ersten RefPod-Folge im Jahr 2025!
RefPod-Folge „# 2 Wie schreibe ich eine gute Beweiswürdigung?“ bei Spotify, Apple und YouTube.
Kapitelmarken:
(00:00) Einleitung / Klausurrelevanz
(03:35) Klausurtypen
(06:25) Aufbaufragen, insb. Standort von Zweckmäßigkeitserwägungen
(09:13) Wohin kommt die Zulässigkeitsprüfung?
(15:33) Bearbeitervermerk – Teil 1 – Das Gutachten
(21:10) Der Gutachtenstil
(23:58) Das Hilfsgutachten
(27:52) Bearbeitervermerk – Teil 2 – Standort der Sachverhaltsdarstellung
(33:50) Wann lese ich was zuerst?
(35:20) Praktischer Aufgabenteil, insbesondere Wahrheitspflicht
(40:00) Bedeutung des Mandantenschreibens
(42:50) Bedeutung des Mandantenbegehrens
(47:50) Verabschiedung
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Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.