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    # 57 Haftungsverband der Hypothek! Wer pfändet Zubehör?

    Wenn sich Zwangsvollstreckungsrecht und Hypothekenrecht wohlig in den Armen liegen, was mag daraus entspringen?! Nein, keine Horror-Show! Sondern eine beliebte Klausurkonstellation, die mit Ruhe und Systemverständnis gut bewältigt werden kann. Ob Traktor auf Bauernhof, Kran auf Werksgelände oder Pferd auf Reiterhof – in solchen und ähnlichen Fällen kann sich nämlich bei der Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Pfändungsmaßnahme die Frage stellen: Darf das der Gerichtsvollzieher machen? Oder ist das Vollstreckungsgericht zuständig? Die Antwort liefert § 865 ZPO, der das „Einfallstor“ für die inzidente Prüfung von §§ 1120 ff. BGB ist.

    Darüber unterhalten sich Anna Henrichs, Richterin und AG-Leiterin, und Richard Ademmer, Vorsitzender Richter und Ausbildungsleiter, in dieser Fortsetzung der Reihe zum Zwangsvollstreckungsrecht. Im – hoffentlich wohlvertrauten (ansonsten letzte Folge mit Anna & Richard nachhören, siehe unten!) – Schema „Römisch I-V“ erklären sie dir, wo das Problem in Klausuren eine Rolle spielt und wie du es lösen kannst. Und zum Beweis dafür, dass das nicht unbedingt kompliziert sein muss, schaffen sie das alles in – für RefPod-Verhältnisse beinahe waghalsigen – 26 Minuten!

    Viel Spaß beim Hören! 🙂 Wir freuen uns, wenn du uns abonnierst, bewertest, weiterempfiehlst!

    RefPod-Folge „# 49 Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung“ bei Spotify, Apple, YouTube.

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    Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.

    # 56 RA-Klausur 3 (Zweckmäßigkeitserwägungen aus Klägersicht)

    Ihr kennt SAPUZ. Ihr kennt vermutlich AUBI. Hoffentlich kennt ihr auch BURD (wenn nicht: Folge „# 5 Materielles ZivilR 1 – BGB AT: Rechtsbindungswille & mehr“ anhören!). Aber: Kennt ihr auch die VA-OPAS?!? Diese rüstige Rentnertruppe ehemaliger Behördenmitarbeiter baut Euch in dieser dritten Folge zur Rechtsanwaltsklausur eine stabile Eselsbrücke zu erfolgreichen Zweckmäßigkeitserwägungen. Christian Walz und Niklas Cordes, beide Richter und AG-Leiter, befassen sich in dieser dritten Folge unserer Reihe zur Rechtsanwaltsklausur mit einem (nicht: dem) Herzstück der Anwaltsklausur, und zwar in dieser Folge im Schwerpunkt aus Klägersicht. Und damit die beiden dabei nichts vergessen, rufen sie die VA-OPAS um Hilfe, die auch ihr nach dieser Folge – Drohung und Versprechen zugleich – nicht mehr vergessen werdet. Dazu gibt es wie immer Klausurtipps und Klausurtaktik und ein Wortspiel, mit dem sich Christian einmal mehr souverän untertroffen hat.

    RefPod-Folgen, auf die Bezug genommen wird:

    # 3 Tenorierung im Zivilurteil – worauf kommt es an? (Spotify, Apple, YouTube)

    # 20 MoPeG: Was ist examensrelevant? (Spotify, Apple, YouTube)

    Kurze Zwischenfrage: Schreibe ich etwas zur Partei-/Prozessfähigkeit (in Zivilklausuren)? (Spotify, Apple, YouTube)

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    02:54 Wie wichtig sind Zweckmäßigkeitserwägungen für die Klausurnoten?

    07:15 Eselsbrücke

    10:26 Mahnung, § 93 ZPO

    13:33 Gestaltungsrechte

    15:49 Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO), Urkundenverfahren (§§ 592 ff. ZPO)

    18:55 Zuständigkeit, Gerichtsstandsvereinbarungen

    22:54 Wen verklagen? Streitgenossen (§§ 59 ff. ZPO), Streitverkündung (§§ 72 ff. ZPO)

    30:20 VU-Antrag, § 331 III ZPO

    33:25 Schmerzensgeldantrag

    38:42 Stufenklage, § 254 ZPO

    46:24 Feststellungsantrag, § 256 ZPO

    57:23 Klage auf künftige Leistungen

    59:39 „3er-Antrag“

    01:06:40 Unterlassungsansprüche

    01:09:23 Sachvortrag

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    # 55 Examenstagebücher 3 (Klausuren, Klausuren, Klausuren)

    Wie bereiten sich andere aufs Examen vor? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich fast alle während des Referendariats – und meist bleibt sie unbeantwortet. Damit ist jetzt Schluss. Wir begleiten Katharina und Jens durch die letzten vier Monate ihrer Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen. Einmal im Monat berichten sie Christian Walz, Richter und AG-Leiter, von ihren Erfahrungen: Wie gestalten sie ihre Vorbereitung? Was hat für sie funktioniert, was nicht? Und wie gehen sie mit dem steigenden Druck um? All diese Fragen und noch viele mehr beantworten Katharina und Jens in den „Examenstagebüchern“. Die beiden kannst du gerne bei Instagram kontaktieren unter @kathi_klagt und @herrmann_in_zivil.

    Katharina und Jens sprechen in dieser dritten Folge der Examenstagebücher offen über die Höhen und Tiefen ihres Klausurtrainings. Es geht um die Anzahl der Probeklausuren, woher man die bekommt, wie man sie am besten schreibt und viele weitere Themen rund ums Klausurenschreiben. Nebenbei erfährst du auch, warum der Körper offenbar ein geheimes Timing hat, genau dann krank zu werden, wenn endlich mal Zeit für Urlaub wäre. Jetzt ist aber erst mal Zeit zum Hören der Folge – viel Spaß damit! 🙂

    Vorangegangene Folgen der Examenstagebücher:

    „# 48 Examenstagebücher 1 (Tauchen, Rep, Vergleich mit 1. StEx)“ bei Spotify, Apple und YouTube.

    „# 50 Examenstagebücher 2 (Lernpläne, Mental Health, Prokrastination)“ bei Spotify, Apple und YouTube.

    Wichtig: Lass’ dich durch Vergleiche mit anderen nicht unter Druck setzen. Jede:r hat seine eigene Herangehensweise, und es ist völlig in Ordnung, wenn deine anders aussieht. Mit dieser Podcastreihe möchten wir zu einem offenen, kollegialen Austausch anregen und gegenseitigen Support fördern. Wir möchten Denkanstöße geben und Impulse für die eigene Examensvorbereitung bieten. Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“ – jeder Weg ist individuell. Die Wege von Katharina und Jens sind nur zwei von vielen möglichen. Also seid bitte lieb zueinander.

    WDR 5 Quarks – Wissenschaft zu „Leisure Sickness“

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    02:46 Learnings seit der letzten Folge (Tageszeit beim Klausurenschreiben, Zeitplan, Lernort)

    11:32 Schutz vor Erkältungen und Leisure Sickness

    16:53 Wie viele Probeklausuren schreiben?

    20:24 (Examens-)Bedingungen bei Probeklausuren (insb. Hilfsmittel und Hardware)

    23:45 Woher bekommt man Probeklausuren?

    27:10 Probeklausuren selbst korrigieren

    28:56 Klausurenkurse

    30:36 Klausuren skizzenhaft lösen

    33:11 Klausurenkurse

    37:21 Umgang mit Zeitdruck

    40:43 Konkrete Tipps und Learnings

    44:59 Umgang mit Frust

    56:02 Mindset vor den Klausuren

    58:47 Klausurtaktik?

    01:01:53 Verabschiedung

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    # 54 RA-Klausur 2 (Gutachten, Beweisprognose)

    „Viel Quatsch schreiben die Bearbeiter“, oder kurz: VQSDB, oder wieder länger: Vertrag, Quasi-Vertrag, Delikt, Bereicherungsrecht. Na, klingelt was? Genau, diese in der Uni liebgewonnenen (im Ref aber zuweilen in Vergessenheit geratenen) Anspruchsreihenfolge wird von Christian Walz und Niklas Cordes, beide Richter und AG-Leiter, in dieser zweiten Folge zur Rechtsanwaltsklausur liebevoll entstaubt. Nach dem Überblick über den grundlegenden Aufbau der Anwaltsklausur und einen deep-dive in den ersten Prüfungspunkt „Mandantenbegehren“ beugen sich die beiden in dieser zweiten Folge über den nächsten, zentralen Punkt – das Gutachten. Wie ist es abzufassen? Wann im Gutachten-, wann im Urteilsstil? Einschichtig oder zweischichtig? Wann gehören Fragen in das Gutachten und wann in die Zweckmäßigkeitserwägungen (oder lässt sich das vielleicht gar nicht immer trennen)? Und insbesondere: Wie stelle ich eigentlich die berühmt-berüchtigte Beweisprognose in Rechtsanwaltsklausuren an? Das alles wird garniert mit einer eingehenden Betrachtung der Parteivernehmung und der Parteianhörung, die in Anwaltsklausuren von besonderer Bedeutung ist. Und einem galoppierenden Pferdewitz! In diesem Sinne: Viel Spaß mit der neuen Folge!

    Wir freuen uns, wenn du uns bewertest, abonnierst und weiterempfiehlst 🙂

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    04:45 Gutachten

    05:05 materielle Prüfung

    06:14 Überschriften?

    08:09 Aufbau einschichtig oder zweischichtig?

    09:20 Relationsaufbau

    13:55 Einschichtiger Aufbau

    18:12 Aufbau der materiellen Prüfung – Prüfungsreihenfolge der Anspruchsgrundlagen

    20:30 klare Meinung finden

    22:50 Nebenforderungen

    27:50 Beweisprognose

    34:05 Beweismittel – SAPUZ(A)

    35:45 Zeugenbeweis

    40:00 Sachverständige/ Privatgutachten

    42:50 Parteivernehmung/Parteiführung

    48:15 Vier-Augen-Rechtsprechung

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    # 53 RA-Klausur 1 (Grundlagen)

    Die Anwaltsklausur macht in NRW die Hälfte der Zivilrechtsklausuren aus – Grund genug, diesem Klausurtyp eine eigene RefPod-Reihe zu widmen! In dieser ersten Folge sprechen Christian Walz und Niklas Cordes, beide Richter und AG-Leiter, über den grundlegenden Aufbau der Anwaltsklausur, typische Klausurkonstellationen, einige vor die Klammer gezogene Fragen zu Standortfragen (wohin die Zulässigkeitsprüfung? wohin welche Zweckmäßigkeitserwägungen?), die Bedeutung des Bearbeitervermerks und – als ersten Punkt des Aufbauschemas – das „Mandantenbegehren“. Denn dieses ist – O-Ton Christian – der „Nagel, an dem das Gutachten aufgehängt wird“. Also: Hammer und Nagel bereit legen – viel Spaß mit unserer ersten RefPod-Folge im Jahr 2025!

    RefPod-Folge „# 2 Wie schreibe ich eine gute Beweiswürdigung?“ bei Spotify, Apple und YouTube.

    Kapitelmarken:

    (00:00) Einleitung / Klausurrelevanz
    (03:35) Klausurtypen
    (06:25) Aufbaufragen, insb. Standort von Zweckmäßigkeitserwägungen
    (09:13) Wohin kommt die Zulässigkeitsprüfung?
    (15:33) Bearbeitervermerk – Teil 1 – Das Gutachten
    (21:10) Der Gutachtenstil
    (23:58) Das Hilfsgutachten
    (27:52) Bearbeitervermerk – Teil 2 – Standort der Sachverhaltsdarstellung
    (33:50) Wann lese ich was zuerst?
    (35:20) Praktischer Aufgabenteil, insbesondere Wahrheitspflicht
    (40:00) Bedeutung des Mandantenschreibens
    (42:50) Bedeutung des Mandantenbegehrens
    (47:50) Verabschiedung

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