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    # 98 Sitzungsdienst 2 (Die Hauptverhandlung)

    Knarrend öffnen sich die Türen zum Sitzungssaal – und damit zur zweiten Folge unserer Reihe zum staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst. Im Gespräch mit Hennig Barton, Richter am Landgericht und vormals an die Staatsanwaltschaft abgeordnet, knüpft Anna Henrichs, Richterin, an unsere erste Folge an. Hier erfahrt Ihr alles über EURE Rolle als Sitzungsvertreter bis kurz vor dem Plädoyer (das im Mittelpunkt der dritten Folge stehen wird). Bis dahin stellen sich mehr als genug Fragen: Was tun, wenn der Angeklagte nicht kommt? Wie verliest man sie eigentlich, die Anklage (und wie den Strafbefehl nach Einspruch)? Was ist Eure Rolle bei der Beweisaufnahme (und was nicht)? Und ist es eigentlich normal, dass man die geladenen Zeugen dem Tatgeschehen nach (Hand-)Aktenlage häufig gar nicht zuordnen kann? Viel Spaß mit der neuen Folge – wir hören uns in der dritten und letzten Folge!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    02:56 Wo sitzt der Sitzungsvertreter?

    05:27 Wie geht’s los?

    07:08 Der Angeklagte kommt nicht – was nun?

    11:20 Was ist eine Vorführung?

    13:46 Antrag auf Erlass eines Strafbefehls

    17:20 Ein Zeuge kommt nicht – und jetzt?

    19:33 Die Verlesung der Anklageschrift

    22:30 Wir wird ein Strafbefehl verlesen?

    24:44 Wie verlese ich verbundene Anklageschriften?

    26:07 Die Einlassung des Angeklagten zu seinen persönlichen Verhältnissen

    28:31 Die Rolle des Sitzungsvertreters in der Hauptverhandlung

    33:29 Die Frage ist gestellt und beantwortet – wie befrage ich richtig?

    36:17 Die Beweisaufnahme

    41:46 Verabschiedung

    http://www.refpod.de

    http://www.instagram.com/ref.pod/

    E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com

    Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.

    # 98 Sitzungsdienst 2 (Die Hauptverhandlung)

    Knarrend öffnen sich die Türen zum Sitzungssaal – und damit zur zweiten Folge unserer Reihe zum staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst. Im Gespräch mit Hennig Barton, Richter am Landgericht und vormals an die Staatsanwaltschaft abgeordnet, knüpft Anna Henrichs, Richterin, an unsere erste Folge an. Hier erfahrt Ihr alles über EURE Rolle als Sitzungsvertreter bis kurz vor dem Plädoyer (das im Mittelpunkt der dritten Folge stehen wird). Bis dahin stellen sich mehr als genug Fragen: Was tun, wenn der Angeklagte nicht kommt? Wie verliest man sie eigentlich, die Anklage (und wie den Strafbefehl nach Einspruch)? Was ist Eure Rolle bei der Beweisaufnahme (und was nicht)? Und ist es eigentlich normal, dass man die geladenen Zeugen dem Tatgeschehen nach (Hand-)Aktenlage häufig gar nicht zuordnen kann? Viel Spaß mit der neuen Folge – wir hören uns in der dritten und letzten Folge!

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    02:56 Wo sitzt der Sitzungsvertreter?

    05:27 Wie geht’s los?

    07:08 Der Angeklagte kommt nicht – was nun?

    11:20 was ist eine Vorführung?

    13:46 Antrag auf Erlass eines Strafbefehls

    17:20 Ein Zeuge kommt nicht – und jetzt?

    19:33 Die Verlesung der Anklageschrift

    22:30 Wir wird ein Strafbefehl verlesen?

    24:44 Wie verlese ich verbundene Anklageschriften?

    26:07 Die Einlassung des Angeklagten zu seinen persönlichen Verhältnissen

    28:31 Die Rolle des Sitzungsvertreters in der Hauptverhandlung

    33:29 Die Frage ist gestellt und beantwortet – wie befrage ich richtig?

    36:17 Die Beweisaufnahme

    41:46 Verabschiedung

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    # 98 Sitzungsdienst 2 (Die Hauptverhandlung)

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    02:56 Wo sitzt der Sitzungsvertreter?

    05:27 Wie geht’s los?

    07:08 Der Angeklagte kommt nicht – was nun?

    11:20 was ist eine Vorführung?

    13:46 Antrag auf Erlass eines Strafbefehls

    17:20 Ein Zeuge kommt nicht – und jetzt?

    19:33 Die Verlesung der Anklageschrift

    22:30 Wir wird ein Strafbefehl verlesen?

    24:44 Wie verlese ich verbundene Anklageschriften?

    26:07 Die Einlassung des Angeklagten zu seinen persönlichen Verhältnissen

    28:31 Die Rolle des Sitzungsvertreters in der Hauptverhandlung

    33:29 Die Frage ist gestellt und beantwortet – wie befrage ich richtig?

    36:17 Die Beweisaufnahme

    41:46 Verabschiedung

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    # 97 Sitzungsdienst 1 (Vorbereitung auf den Sitzungstag)

    Über die ganzen Jahre der Auswendiglernerei von Meinungsstreiten hätte man es fast vergessen (oder gar nie erfahren!): Das Gesetz betrifft ganz unmittelbar ganz konkrete Menschen – und die Anwendung des Gesetzes kann erheblichen, bis hin zu lebensverändernden Einfluss auf diese haben. Es macht eben einen Unterschied, ob man in einem Gutachten feststellt, dass sich „also der A wegen Betruges gem. § 263 SrGB strafbar gemacht hat“ – oder man beantragt, gegen einen echten Menschen eine Freiheitsstrafe wegen dieses Delikts zu verhängen. Diese ganz praktischen Auswirkungen des Rechts erfahren viele von Euch das erste mal im Referendariat, dort beim staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst. Ja – IHR vertretet dort die Anklage und IHR wirkt an echten Entscheidungen über echte Menschen mit! Eine spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die vielen Sorge bereitet. Das muss nicht sein! Anna Henrichs, Richterin und AG-Leiterin, bespricht mit Henning Barton, Richter am Landgericht, AG-Leiter und vormals im Laufbahnwechsel als Staatsanwalt tätig, in dieser ersten Folge einer dreiteiligen Serie alles rund um den Sitzungsdienst. Was sind die „Handakten“, was steht da drin und woher bekomme ich die? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Ausbilderin oder dem Ausbilder? Was ziehe ich an? Woher bekomme ich die Robe und trage ich die auch schon im Zug auf dem Weg zum Gericht (nein!!!!)? Stelle ich mich bei der Richterin oder dem Richter vor der Verhandlung vor und wie finde ich eigentlich den Saal? Diese erste Folge führt Euch von den absoluten Grundlagen bis hin vor die Tür „Eures“ Sitzungssaals unmittelbar vor Eure erste mündliche Verhandlung. Öffnen werden sich die Türen in der kommenden zweiten Folge – und dann gehts richtig los! Viel Spaß beim Hören!  

    Kapitelmarken:

    00:00 Begrüßung

    06:00 DU als Vertreter*in der Staatsanwaltschaft

    08:51 Studium der Handakten

    14:24 Bestandteile der Handakte, inkl. Registerauszüge

    19:55 Wie bekomme ich einen guten Überblick über die Handakten?

    21:46 Vorbereitung auf das Vorgespräch mit dem Ausbilder

    31:53 Hilfe, mein Ausbilder ist krank!

    32:57 Kann ich das Plädoyer vorbereiten?

    35:10 Tipp: Schau‘ dir vorher eine Hauptverhandlung an!

    36:39 Was ziehe ich an?

    41:21 Was packe ich in die Tasche?

    44:12 Wie viel früher sollte ich da sein?

    45:22 Vorstellung bei der/dem Strafrichter/in?

    50:03 Vorstellung bei dem/der Angeklagten?

    50:57 Wie finde ich den Saal?

    51:36 Verabschiedung

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    # 96 Berufungsrecht 3 (Zweckmäßigkeitserwägungen, praktischer Aufgabenteil)

    Berufungsrecht die Dritte! Nach Folge 1 (Grundlagen und Zulässigkeit) und 2 (Begründetheit der Berufung) hier nun die abschließende dritte Folge zu den berufungstypischen Zweckmäßigkeitserwägungen und zur Erstellung des Schriftsatzentwurfs. Wir hoffen: Mit dieser Folgenreihe zum Berufungsrecht wird Eure Bearbeitung in der Korrektur nicht ABGEÄNDERT oder gar AUFGEHOBEN, sondern vielmehr fachliche Anwürfe jedweder Art ZURÜCKGEWIESEN (wenn nicht gar bereits VERWORFEN). Der/die Kundige merkt: Der Satz gerade eben enthielt Anspielungen, die voll zu goutieren Euch nach dem Hören dieser Folge nicht schwer fallen sollte! Daneben werden viele berufungstypische Fragestellungen angesprochen, die in den vorherigen Folgen keinen Platz fanden oder dort nur angerissen werden konnten (die Timecodes am Ende der Shownotes geben Euch einen Überblick). Sonst noch was? Ja: Hier findet Ihr das in der Folge besprochene Kurzskript zur Berufung, das auch Schriftsatzmuster enthält. Ein bisschen Wasser müssen wir aber in den Wein gießen: Christoph klingt in dieser remote aufgenommenen Folge aufgrund eines improvisierten Aufnahmesettings blecherner als gewohnt (redet aber – hoffentlich – kein Blech). Viel Spaß beim Hören! 

    Kapitelmarken:

    00:00 Einleitung

    03:49 Zweckmäßigkeit allgemein / Berufungseinlegung, § 519 ZPO

    10:04 Verschlechterungsverbot, § 528 ZPO

    13:39 Allgemeines zur Berufungsbegründung, § 520 ZPO

    16:49 Berufungsanträge, § 520 III 2 Nr. 1 ZPO

    23:37 „Aufhebung und Zurückverweisung“, § 538 II ZPO

    29:39 Nebenanträge und Antrag auf einstweilige Einstellung der Vollstreckung, §§ 719, 707 ZPO

    36:25 Antrag auf Vollstreckbarerklärung des unangefochtenen Teils, § 537 ZPO

    40:43 Bezeichnung der Parteirollen

    43:23 Anträge des Berufungsbeklagten

    45:20 Bezeichnung der Rechtsverletzung und deren Erheblichkeit, § 520 III 2 Nr. 2 ZPO

    51:25 Bezeichnung Konkreter Anhaltspunkte, die Richtigkeits-/Vollständigkeitszweifel begründen, § 520 III 2 Nr. 3 ZPO

    53:51 Bezeichnung von Noven und deren Zulassungsgründe, § 520 III 2 Nr. 4 ZPO

    55:05 Praktischer Aufgabenteil: Berufungsbegründung

    59:16 PKH und Berufung

    01:03:55 Klageänderung, Aufrechnung, Widerklage, § 533 ZPO

    01:08:53 Tatbestandsberichtigungsantrag

    01:11:35 Anschlussberufung, § 524 ZPO

    01:19:57 Praktischer Aufgabenteil: Berufungserwiderung und Anschlussberufung

    01:23:40 Fazit

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